FC St. Pauli – Dynamo Dresden 13/14

Ein Mann, ein Schuss, ein Tor

Bilder

Am Montag gab es quasi ein Familientreffen im Stadion. Neben meinem Bruder (der ja sowieso immer da ist) waren noch meine Freundin und meine Eltern am Millerntor. Klarry konnte sich zu uns auf die Gegengerade stellen (hier nochmal vielen Dank an Nadine, für die Karte) und meine Eltern wurden von Maiks Chef auf die Haupttribüne eingeladen.

Vor dem Spiel gab es noch ein Bierchen auf dem Harald-Stender-Platz danach einen Abstecher zum Museums-Stand, um eins von den schicken ROAR-T-Shirts zu erwerben (Farbe braun – goiles Teil) und anschließend ab auf die Tribüne.
Was würde der Abend wohl bringen? Zunächst einmal eine deutlich angenehmere Lautstärke über die Boxen. Musste man sich beim Spiel gegen Bielefeld noch die Ohren zuhalten, konnte man sich nun in Ruhe miteinander unterhalten, während im Hintergrund die Musik spielte. Die Stimmung konnte sich auch sehen bzw. hören lassen. Der Support war recht ordentlich und das Spiel… tja, das Spiel. Am Anfang erlebte ich ein Déjà-vu. Braun-weisse Dominanz, doch das Tor machte mal wieder der Gegner. In der 71. lagen wir trotz guter Chancen mit 0:1 hinten. Ein kurioser Treffer, bei dem Tschauner nicht wirklich gut aussah. Eigentlich gar nicht gut, da er den Ball halb selbst reingelenkt hat. Aber diesen Patzer sollte er später wieder gutmachen. Erstmal sollte es wieder in die andere Richtung gehen und Dresden bekam einen eingeschenkt. Ein Freistoß von Buchtmann, Kringe kam an den Ball und gleichte aus. Yeah, geht doch! Doch es wurde brisanter, zudem kam Nehrig in der 79. Minute auch noch zu spät an den Ball. Zack, da gab es wieder den Strafstoß für den Gegner. Der Elfmeter, ich habe ihn nicht gesehen. Zu sehr hätte ein weiterer Treffer für die Sachsen meine Stimmung in den Keller gezogen. So drehte ich mich um und erkannte erst am Jubelschrei der Zuschauer, dass der Ball gehalten wurde. Es blieb zunächst beim Gleichstand, eher der Ball zwei Minuten vor Schluss wieder seinen weg ins Tor fand. Diesmal ins richtige Tor. Und was das für ein Treffer war… Ein Mann, ein Schuss, ein Tor. Ohne den Ball vorher auch nur ansatzweise zu berühren, knallte der kurz vorher eingewechselte Sebastian Maier den Ball ins Netz. Das habe ich vorher auch noch nie gesehen. Kein antippen, kein Zurechtlegen des Balles, keine Pose à la Christiano Ronaldo… einfach reinballern. Hammer!

In der Schlussphase den Siegtreffer erzielt und Dynamo auf den letzten Tabellenplatz gehalten, schöner geht’s nicht. – Christoph